Engelkarten

Mit den meisten Tarot-Karten kann man etwas über die Zukunft erfahren, egal ob es gute oder schlechte Nachrichten sind. Engelkarten beziehen sich dagegen ausschließlich auf das Gute. Sie spenden positive Energie und wirken in besonderer Weise auf die Bedürfnisse der Menschen. Im Engel Tarot geht es um den Einfluss der gezogenen Engelkarte, der sich aus der spezifischen Kraft des Engels ergibt. Engel kommen aus verschiedenen Ebenen, wobei die untersten Schutzengel für uns am wichtigsten sind. Anhand der Engelkarte erfährt man, welche Tugend oder Energie wir am dringendsten benötigen und sie uns spenden werden. Mit dem Glauben an die Kraft der Engel bekommt man so je nach Karte zum Beispiel Wachstum, Weisheit oder Ähnliches.

Rider Waite Tarot

Dem ersten vollständig illustrierten Tarotblatt „Sola Busca Tarot“ nachempfunden, ist das Rider Waite Tarot heute das bekannteste. Anders als vorherige sind die Zahlenkarten des Decks von 1910 mit detaillierten Illustrationen versehen, die es dem Kartenleger erleichtern, Deutungen zu sehen und zu lernen. Arthur Edward Waite schuf das Deck mit der Künstlerin Pamela Colman Smith, beide Mitglieder der Hermetic Order of the Golden Dawn. Im Gegensatz zu Smith hat sich der Londoner Verleger Rider & Son im Tarot-Namen verewigt. Die Karten haben nur schwache Farbtöne, vorrangig rot, blau und gelb, was aufgrund mangelnder Ästhetik dazu geführt hat, dass die Motive oftmals nachgeahmt wurden. Dennoch lebt das Deck gerade durch die Motive.

Marseille Tarot

Ein Vorreiter im Bereich des esoterischen Tarots ist das Marseille Tarot. Als Nicolas Conver nach Frankreich zog, lernte er das Spiel Tarot kennen und stellte in jahrelanger Arbeit die Grundlage für das Tarot-Kartenlegen her. Von Holzstichen inspiriert malte er für die großen Arkana Bildmotive, beschränkte sich dabei aber auf Rot, Blau, Gelb und Grün, was die Karten heute sehr grob aussehen lässt. Hintergrund des Farbspiels sollen die vier Grundelemente sein. Im Unterschied zu anderen Decks wurden den kleinen Arkana nur Farbsymbole gegeben. Außerdem legte Conver die Reihenfolge fest, welche bis heute nicht beanstandet wurde. Viele andere Decks gingen aus diesem hervor.

Crowley Tarot

Ein beliebtes Deck ist das Crowley Tarot. Die Illustrationen sind äußerst vielfältig und liefern daher höchst vereinfachte Deutungsansätze. Geschaffen wurden die Karten von Aleister Crowley, einem bekannten Esoteriker und Schwarzmagier, und der Künstlerin Lady Frieda Harris in der Mitte des 20. Jahrhunderts, und wurden zuerst in dem Buch „Book of Thoth“ veröffentlicht. Grund für die Begeisterung ist die Ästhetik der Bilder wie auch die Symbolik. Große Aufmerksamkeit schenkten sie den Farben und Kontrasten, so dass jede Form eine wesentliche Bedeutung hat. Die zahlreichen Einzelheiten, oft in Anlehnung an alte ägyptische Symbole, machen die Karten zu reichen Hilfsmitteln, mit denen sich Erklärungen und Zusammenhänge leicht erschließen.

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